RoboCup German Open Magdeburg Tag 1+2

So, wie versprochen hier der Artikel:
Gestern sind wir pünktlich in Magdeburg angekommen. Zuerst haben wir bei einer allseits bekannten Fastfoodkette Mittag gegessen. Danach ging es dann sofort zum Messegelände, wir waren so ziemlich die ersten.

Dort haben wir uns dann erstmal einen kleinen Überblick verschafft: Echt riesig da. Für uns aber das reinste Paradies: Roboter, so weit das Auge reicht. 😀 Morgen gibt es dann noch ein paar mehr Fotos von den einzelnen Ligen (Soccer und Rescue).
Jedenfalls haben wir dann erstmal den Roboter getestet. Das sah erst ganz gut aus, wir haben immer weiter perfektioniert.
Noch zu Hause haben wir übrigens noch einen weiteren Sensor hinzugefügt, da es sonst Probleme beim Ausweichen der Sackgassen gab:

Heute hatten wir dann 2/5 Läufe:  Der erste verlief ok (YouTube Video folgt in Kürze). Wir haben sechs mal ein Opfer erkannt, davon zwei Fehlerkennungen, also insgesamt vier Opfer richtig erkannt (Für ein erkanntes Opfer gibt es 20 Zusatzpunkte, für eine Fehlerkennung werden 5 Punkte abgezogen). Außerdem haben wir auf Grund eines schief festgeklebten Speed Bumps einen Eingriff kassiert. Sonst können wir aber recht zufrieden sein. Es gibt ein Team, das definitiv besser ist, als wir. Die anderen (vielleicht 30%) sind ähnlich gut, der Rest ist schlechter. nebenbei ein Bild der hier verwendetetn Rescue Arena: Es gibt keine obere Ebene. Das ist eigentlich ganz gut.
Zwischen dem ersten und den zweiten Lauf haben wir dann eine Opfer-Fehlerkennung-Erkennung programmiert. Manchmal heizen die Opfer durch die Wand durch, es wird auf der gegenüberliegenden Seite des eigentlichen Opfers also ein Opfer erkannt. Das Problem konnte größtenteils durch eine simple if-Abfrage geregelt werden. Danach haben wir versucht, unsere Rampenerkennung zu verbessern: Wir berechnen nun den Durchschnittswert des Beschleunigungssensors über ein paar Messungen. Die Rampe lässt sich nun (bis jetzt) mit einer 100%igen Wahrscheinlichkeit erkennen. Das hat folgenden Sinn: Sobald wir oben an der Rampe angekommen sind, ist der Lauf beendet, wir haben also keine Chance, die Opfer zu finden, die wir bis dahin noch nicht gefunden haben. Wenn wir die Rampe erstmal erkannt haben, können wir noch auf der Rampe drehen, das Labyrinth in die andere Richtung durchfahren und so die restlichen Opfer identifizieren. Das bringt uns natürlich nur weiter, wenn wir möglichst wenig Fehlerkennungen haben. Aber wir sehen positiv auf die kommenden Läufe. 😀 Somit hat sich übrigens auch das Auswählen, ob wir links herum oder rechts herum das Labyrinth lösen, erledigt.

Hier noch der Plan,nach dem die Wertungsläufe stattfinden. Wir sind Startnummer 1.

Hier noch eine kurze Info zur Gesamtwertung:

Alles Teams im Rescue haben in der Vorrunde […] vier […] Läufe. Der schlechteste Lauf wird gestrichen. Am Finaltag führen die Teams dann noch einen Lauf durch. Für diesen Finaltag qualifizieren sich ca. 2/3 aller Teams.

Entscheidend für das Endergebnis ist die Summe aus dem Ergebnis des besten Vorrundelaufs und dem Resultat des Finallaufs. Das bedeutet, dass für ein optimales Endresultat in der Vorrunde ein Superlauf und dann im Finale ein toller Lauf gelingen muss.

 

Morgen Abend beim sogenannten Social Event werden dann erste Ergebnisse verkündet. Wind gespannt! Natürlich versuchen wir weiterhin, Euch via Twitter über aktuelle Dinge zu informieren. 😉