Änderungen am Roboter

Der 3. Platz – wir sind immer noch total happy, dass wir es im ersten Jahr, an dem wir ,,richtig“ beim RoboCup teilnehmen, zur WM geschafft haben.

In Magdeburg haben wir natürlich einige Erfahrungen gemacht. Hier eine kleine Liste der Dinge, die wir verbessert haben und noch verbessern müssen:

  •  Die Befestigung der Sensoren: Bis jetzt haben wir das alles mit Kupferdrähten gemacht. Das sieht nicht wirklich professionell aus, außerdem können diese sehr leicht verbiegen.
  • Die Lichtsensoren, die sich an den Speed-Bumps verfangen haben: Die Lichtsensoren haben wir fest in das Chassis integriert, sodass sie sich nun nirgends mehr verfangen können. Im Prinzip eine ebene.
  • Einen Schieber für Geröll und sonstige, frei liegende Hindernisse: Wir haben an unserem Roboter einen Schieber in Form eines ,,Besens“ befestigt, der Zahnstocher nun sehr zuverlässig zur Seite schieben kann, sodass sich diese nun nicht mehr in den Ketten verfangen können. Der Roboter sieht so aus, als hätte er einen Bart. 😀
  • Wir müssen die Ketten griffiger machen, sodass wir auch steile Rampen besser erklimmen können
  • Wir können nun den Akku wechseln, ohne den ganzen Roboter zerlegen zu müssen. Wahrscheinlich werden wir auch noch auf LiIon Akkus umsteigen, da diese eine höhere Kapazität und ein geringeres Gewicht haben.

Hardwareseitig war es das nun größtenteils. Ein paar Feinheiten werden wir noch verbessern, wenn zum Schluss noch Zeit übrig bleibt, wie z.B. das Schalten der IR-LEDs der Lichtsensoren mit Transistoren und das Hinzufügen von diversen Stützelkos zu den Sharp-IR Entfernungssensoren.
Hier nun ein Foto unseres aktuellen Roboters:

Softwareseitig gibt es allerdings auch noch etwas zu erledigen:

  • Der Roboter muss erkennen, ob sich die I²C Kommunikation aufgehangen hat und ggf. reagieren
  • Wir brauchen unbedingt eine Lack of Progress Erkennung, sodass der Roboter erkennen kann, wenn er doch irgendwo hängen geblieben ist und sich ggf. befreien kann.
  • Wenn noch Zeit übrig bleibt, müssen wir das SetUp Menü überarbeiten, da einige Sensoren weggefallen sind oder wir keinen Wert mehr einstellen können müssen.

Hoffentlich kriegen wir das zeitlich alles noch hin, schließlich ist nebenbei noch Schule, aber wir sehen da ganz zuversichtlich in Richtung Mexiko. 😉

WM in Mexico

Nach unserem für den Anfang tollen Ergebnis in Magdeburg fliegen wir nun im Juni nach Mexico zur WM. Die ganze Sache hat leider einen Haken: Der Preis. Wir müssen einen fünfstelligen Betrag zusammenkriegen, da wir nicht das einzige Team unserer Schule sind, das mit zur WM darf. Wir sind aber zuversichtlich, dass finanziell alles klappt. Wir haben schließlich noch knapp zwei Monate Zeit, in denen wir uns intensiv auf die neuen Regeln vorbereiten können. Generell hat sich dort aber nicht viel verändert. Auch hier sind wir zuversichtlich, dass es keine Probleme mit den Regeln geben wird. 😀

RoboCup German Open Magdeburg Tag 4: Mexico, wir kommen!!!

Etwas verspätet nun der Artikel für Tag 4:

Morgens mussten wir etwas eher aufstehen, da wir noch unsere Sachen packen mussten (es war ja schließlich Abreisetag). Dann essen und ab zum Messegelände. Um 12:40 hätten wir unseren Finallauf, der sich jedoch auf Grund eines technischen Defekts an der Arena um ca. 30min verschoben hat. Da wir uns in den Vorrunden stetig gesteigert haben, sahen wir guten Mutes nach vorne. Das Team vor uns hatte einen perfekten Lauf, weshalb unser Lauf auch perfekt sein müsste, damit wir noch auf den 2. Platz gelandet wären. Dem war aber leider mehr oder weniger nicht so: Unser Roboter hat ca. 80% des Parcours perfekt abgearbeitet, dann stürzte unser Roboter jedoch komplett ab, das auch noch in einer Sackgasse. Wir mussten unseren lauf also abbrechen und bekamen auch noch 10 Strafpunkte. Das mit dem 2. Platz hatte sich also erledigt, wir hatten auch keine Hoffnung mehr, uns für die WM zu qualifizieren. Nach der Siegerehrung (wir haben, wie es zu erwarten war, den 3. Platz bekommen) kam jedoch das klassische Happy-End: Gerade noch so für die WM 2012 in Mexico-City qualifiziert. Die Freude war unglaublich groß.
Bald darauf mussten wir dann schon abreisen. Wir können auf vier super erfolgreiche Tage in Magdeburg zurückblicken, in denen wir sehr viel gelernt haben. Wir denken, dass unsere Leistung dafür, dass wir das erste Mal am RoboCup teilnehmen, sehr gut ist. Wir sind auf jeden Fall rundum zufrieden.