WM in Mexico-City – Tag 5 : 2/2

Superteamkämpfe – wir kommen! Tatsächlich haben wir es nun doch noch mit einem schönen Platz 12 geschafft. Man muss aber bedenken, dass wir bei vier Wertungsläufen mehr oder weniger 0 Punkte hatten. Ohne die Hardwareprobleme wären wir locker auf einen 6. oder sogar 5. Platz gekommen. Nun heißt es aber: Nach vorne sehen! Wir wurden mit dem japanischen Team ,,M&Y“, den Siegern des Einzelwettbewerbs, zusammengelost. Der Roboter von Mika und Yoshiaki hat eine Kartenerstellung und fährt jeden Winkel des Labyrinths ab. Das ist sehr vorteilhaft für den Superteamwettkampf: Die Opfer werden mit einem Abstand von 2cm zur Wand befestigt. Der erste Roboter muss man durch das Labyrinth fahren und die Opfer orten. Für jedes geortete Opfer gibt es 10 Punkte. Diese Aufgabe haben wir M&Y überlassen, da wie gesagt alle Opfer von den beiden gefunden werden. Der zweite Roboter muss nun durch das Labyrinth fahren und die Opfer retten: Man bekommt für jedes bereits gefunden Opfer 30 Punkte. Wenn ein Opfer noch nicht gefunden wurde, gibt es keine Punkte. Dabei dürfen die Opfer auf keinen Fall berührt werden, dann ist es tot und es gibt gar keine Punkte. Für das Ganze hat man 3min Zeit. So weit die Theorie. Hoffen wir nun, dass das Ganze in der Praxis genauso funktioniert. Viele Teams machen sich viel arbeit und versuchen die Roboter z.B. miteinander kommunizieren zu lassen. Wir haben allerdings nur 20 Stunden bis zum ersten Wertungslauf, davon nur 3 Stunden auf dem Parcour zum Testen, weshalb wir uns dazu entschieden haben, den japanischen Roboter vorfahren zu lassen und zu warten, bis er kurz vor der Rampe ist (dann sind ca. 2min vergangen, der Roboter kommt aber in dieser Zeit immer zurück und sucht alle Winkel des Labyrinths ab, weshalb es Kollisionen geben würde, wenn wir unseren Roboter direkt danach in das Labyrinth setzen). Nun haben wir noch eine Minute Zeit, zumindest die Opfer in den ersten beiden Räumen zu finden.