Wie es weitergeht…

Zunächst einmal müssen wir uns dafür entschuldigen, dass es jetzt sei Monaten keine Neuigkeiten von uns gab… Wir haben mal versprochen, dass wir öfters bloggen würden, aber daraus ist leider nichts geworden. :(

Wir befinden uns aktuell in der Endphase unserer Schulzeit, in drei Monaten werden wir unser Abitur schreiben. Es bleibt recht wenig Freizeit und oft vergisst man dann auch einfach, mal zu bloggen. Wir hoffen, ihr versteht das.

Wir waren allerdings nicht ganz untätig, im Gegenteil 😀 Wir haben bereits mehrfach von unserer Facharbeit berichtet. Ziel ist es, den Schülern in der Oberstufe eine selbstständige, wissenschaftliche Arbeitsweise zu vermitteln. Ich habe mir dabei mit dem Thema „Entwicklung und Implementation eines Algorithmus zur Selbstortung eines autonomen Rettungsroboters“ die Erweiterung der Software unseres Roboters als Ziel gesetzt und wurde dafür mit dem Dr. Hans-Riegel-Fachpreis ausgezeichnet. Die Arbeit findet ihr hier auch als Download.

Nach der erfolgreichen Teilnahme am RoboCup waren wir uns nicht sicher, wie genau es weitergehen soll. Wir wussten, dass das Abitur im nächsten Jahr anstand und unter Umständen fallen die deutschen Meisterschaften genau auf die Abiturtermine. Nachdem sich diese Vermutung nur halb bewahrheitet hat (der Wettbewerb ist von donnerstags bis sonntags, Daniels Chemieabitur ist am Freitag – am Montag danach schreiben wir Erdkundeabi und ich am Mittwoch Physik), haben wir uns dennoch dafür entschieden, teilzunehmen. Der Roboter funktioniert schließlich nahezu einwandfrei, lediglich ein paar Bugs müssen behoben werden. Bei den deutschen Meisterschaften wird nach den 2014er Regeln gespielt, auch die Hardware muss so nicht angepasst werden. Außerdem: Was wir zwei Tage vor den Prüfungen nicht können, kann man sowieso nicht mehr lernen. Wir werden also guten Gewissens erneut (ein letztes Mal) am Wettbewerb teilnehmen, natürlich mit dem Ziel der Qualifikation zur WM in Hefei. :)

Ursprünglich wollte ich meine Facharbeit so bei Jugend-Forscht einreichen, habe mich dann aber immer mehr mit dem Thema der Arbeit beschäftigt, bis ich den Roboter um einen leistungsfähigeren Controller und einen Laserscanner erweitert habe. Mehr dazu wann anders.

Als nächstes steht die Vorqualifikation in Oldenburg vom 4. bis zum 6. Februar an. Die Software des Roboters muss minimal optimiert werden – besonders der Untergrundsensor hat bei der WM Probleme bereitet. Wir werden sehen, was wir tun können und hier berichten.